Hock-Methode und -Schmerztherapie

 

Die Animation zeigt die Lendenwirbelsäule, eine Beckenschaufel und einen Oberschenkel von der Seite. Beobachten Sie den waagerechten Strich am Oberschenkel. Sie sehen, wie sich die Beinlänge verändert, wenn die Beckenschaufel nach vorne bzw. hinten rotiert.

Ungleich lange Beine und der damit einhergehende Beckenschiefstand beeinflussen die Körperstatik. Sie lassen sich oft mit Muskelverspannungen, Schmerzen an Rücken und Gelenken und sogar mit Arthrosen (Gelenkabnutzung) in Verbindung bringen. Während der Be-Hand-lung mit der Hock-Methode erlernen Sie individuelle, auf Sie abgestimmte Übungen, die Sie zuhause durchführen.

Die Hock-Schmerztherapie ist eine manuelle Methode, bei der die Muskel-Sehnenübergänge (Golgi-Sehnen-Apparat) behandelt werden. Durch Druckausübung auf diese oft schmerzhaften Punkte erreichen wir eine Entspannung der Muskulatur und damit eine Entlastung der Gelenke.

Aus entwicklungsphysiologischer Sicht ist die Muskulatur in der Kindheit so beschaffen, dass alle vorgesehenen Bewegungen schmerzfrei möglich sind. Durch Verletzungen der Beingelenke, Stürze auf das Gesäß, einseitig oder zu wenig belastete Muskulatur und psychische Einflüsse kommt es zu einem Beckenschiefstand mit unterschiedlichen Beinlängen. Es entstehen muskuläre Dysbalancen (unterschiedliche Spannungen) der Beinmuskeln, die sich im Becken und im gesamten Oberkörper fortsetzen. Die Folge ist eine Fehlhaltung der Wirbelsäule und einseitig belastete, schmerzhafte Gelenke.

Unabhängig von der Ursache führt jeder Schmerz zu einer weiteren Anspannung der betroffenen Muskelpartie, was den vorhandenen Schmerz verstärkt und eine Schmerzspirale entstehen lässt. Die meisten Schmerzen des Bewegungsapparats sind Warnsignale der Rezeptoren (Messfühler), die sich in Gelenkkapseln, Muskeln und Bändern befinden. Der Schmerz fordert uns auf, etwas zu verändern, damit unser Körper wieder beschwerdefrei arbeiten kann.

Eine BeHANDlung dauert ca. 60 Minuten.